Wasser marsch!

Weilheim in der Nähe vom Starnberger See, irgendwo im bayerischen Oberland – man könnte meinen: Idylle pur. Und plötzlich Blaulicht, rund 50 Feuerwehrmänner in Aktion und überall Fahrzeuge der Feuerwehr. Aber weit und breit kein Feuer zu sehen ist. Zum Glück, denn der Einsatz ist direkt an unserem Standort. Aber Entwarnung, es ist nur eine Übung.

Der Ernstfall eines Brandes in einem Reifenlager dieser Größe wurde hier Anfang Oktober durch die Freiwillige Feuerwehr des Landkreis Weilheim getestet. Aufgabe war es, aus dem bereits teilweise in Brand (natürlich nur simuliert) stehenden Gebäude drei Schwerverletzte zu bergen. Wieviel Wasser mit welchem Druck ist dafür überhaupt nötig und wieviel Zeit bleibt, um noch sicher in und wieder aus der brennenden Halle zu gelangen. Diese Fragen waren vor allem zu klären. Und auch wenn der Aufwand enorm ist, nimmt der Brandschutz natürlich einen sehr hohen Stellenwert ein und gute Vorbereitung ist dabei das A und O. Denn bei einem Großbrand kann sich so eine Halle schnell in ein wahres Inferno verwandeln.